Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif hat am Dienstag sowohl US-Präsident Donald Trump als auch die iranische Führung zu einer zweiwöchigen Waffenruhe aufgerufen. Damit soll Zeit für Friedensgespräche gewonnen werden. Die Erklärung erfolgte weniger als fünf Stunden vor Ablauf von Trumps Ultimatum, das entweder ein Abkommen oder massive Bombardements iranischer Infrastruktur vorsieht.
Pakistan fungiert seit Monaten als wichtigster Vermittler zwischen Washington und Teheran. Aus der Hauptstadt Irans wird unterdessen eine gespenstische Stimmung gemeldet. Reporter beschreiben, wie die Bevölkerung angesichts der apokalyptischen Drohungen Trumps angespannt auf die Entwicklungen wartet.
Kritik an Trumps Vorgehen kommt von verschiedenen Seiten: Ein pensionierter US-General bezeichnete den Präsidenten als „absolut schrecklichen Oberbefehlshaber“, während die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez von einer „Drohung mit Völkermord“ sprach, die ein Amtsenthebungsverfahren rechtfertige.
Quellen: Axios, France 24, The Hill