US-Präsident Donald Trump hat dem Iran in einer mit Kraftausdrücken gespickten Nachricht ein Ultimatum gestellt: Sollte Teheran die Straße von Hormuz nicht bis Dienstagabend wieder öffnen, werde die USA iranische Kraftwerke und Brücken „in die Hölle schicken“. Die Drohung veröffentlichte Trump am Sonntag auf seiner bevorzugten Social-Media-Plattform.
Eskalation im Persischen Golf
Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die etwa ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs transportiert wird. Iran hatte die Wasserstraße nach Angriffen auf israelische Interessen blockiert. Trump verschärfte den Ton deutlich: „Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben“, zitieren mehrere Medien den Präsidenten.
Internationale Reaktionen
Der iranische Parlamentspräsident warnte seinerseits, Trump riskiere, die Region in einen „Abgrund zu stürzen“. In den USA kritisierten Oppositionspolitiker die Wortwahl als „entgleist“. Gleichzeitig bestätigte Israels Premierminister Benjamin Netanyahu eine Kooperation bei der Rettung eines abgeschossenen US-Piloten, was Trump laut Netanyahu besonders würdigte.
Quellen: The Guardian, BBC News