Waffenruhe zwischen USA und Iran: Golfstaaten bleiben skeptisch

Die vorläufige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat weltweit für Erleichterung gesorgt. Doch insbesondere die Golfstaaten zeigen sich skeptisch. SPIEGEL-Korrespondent Bernhard Zand erklärt, dass die Situation genau das Gegenteil dessen darstellt, was die Golfstaaten sich gewünscht hätten. Die Erleichterung sei groß, doch die politischen Risiken bleiben hoch.

Nahost- und Sicherheitsexperte Ali Fathollah-Nejad analysiert die Lage und warnt davor, dass der Iran die Weltwirtschaft als Geisel nehmen könnte. Beide Seiten beanspruchen einen Sieg, doch viele Fragen, insbesondere beim Atomthema und den Sanktionen, bleiben offen. Der Frieden zwischen den beiden Ländern sei sehr brüchig, so die Einschätzung von Experten.

Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Ölpreise bleiben unklar. Die Hoffnung, dass sich der Stau vor der Straße von Hormus auflöst und die Weltwirtschaft wieder in Schwung kommt, ist groß. Doch Ökonomen sind skeptisch. Präsident Trump spekuliert sogar über eine gemeinsame Maut mit Teheran.

Quellen: Spiegel Online, Welt Online, FAZ Online