Nicola Willis, Neuseelands Finanzministerin, hat in einer aktuellen Stellungnahme ihre Besorgnis über die Abhängigkeit des Landes von der US-Politik unter Präsident Donald Trump zum Ausdruck gebracht. „Nie zuvor habe ich mich so abhängig von den Gefühlen einer einzigen Regierung gefühlt“, erklärte Willis mit Blick auf die angespannte Situation im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.
Die Ministerin betonte, sie sehe „den Schmerz, den viele Neuseeländer durch die aktuellen Entwicklungen empfinden“. Premierminister Christopher Luxon ging noch einen Schritt weiter und bezeichnete jüngste Drohungen der US-Regierung als „unhilfreich“ für die internationale Diplomatie.
Diplomatische Spannungen nehmen zu
Die Äußerungen fallen in eine Zeit erhöhter diplomatischer Spannungen zwischen den USA und mehreren Verbündeten. Neuseeland, traditionell ein enger Partner Washingtons, scheint zunehmend verunsichert über die unberechenbare Außenpolitik der Trump-Administration.
Quellen: Radio New Zealand