Die argentinische Nationale Verwaltung für Medikamente, Lebensmittel und Medizinprodukte (Anmat) hat die Betriebslizenzen der Labore HLB Pharma und Laboratorios Ramallo dauerhaft entzogen. Dies geschah im Zusammenhang mit der Produktion von kontaminiertem Fentanyl, das zwischen Ende 2024 und Mitte 2025 zu mindestens 111 Todesfällen führte.
Der Fentanyl-Skandal gilt als eine der schlimmsten Gesundheitskatastrophen in der jüngeren Geschichte Argentiniens. Die Behörden haben bereits Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen für die Kontamination zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Entscheidung der Anmat unterstreicht die Entschlossenheit der Regierung, solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und die Sicherheit von Medikamenten zu gewährleisten. Die betroffenen Labore waren bereits im vergangenen Jahr vorübergehend geschlossen worden, bevor die endgültige Entscheidung getroffen wurde.
Quellen: Mercopress