Chiles Präsident José Antonio Kast hat am Sonntag seinen ersten offiziellen Auslandsbesuch angetreten. Ziel des Staatsbesuchs ist Argentinien, wo Kast mit seinem Amtskollegen Javier Milei zusammentreffen wird. Die beiden Staatschefs wollen sich insbesondere über Sicherheitsfragen, die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und die Auslieferung des ehemaligen Guerilla-Mitglieds Galvarino Apablaza austauschen.
Der Besuch markiert den Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden südamerikanischen Nachbarländern. Kast und Milei betonten bereits im Vorfeld, dass sie gemeinsame Herausforderungen identifiziert haben und diese gemeinsam angehen wollen. „Wir werden unsere gemeinsamen Feinde konfrontieren“, ließ Kast verlauten.
Ein zentrales Thema der Gespräche wird die Auslieferung von Galvarino Apablaza sein. Der ehemalige Guerillero wird in Chile wegen Mordes gesucht. Die argentinische Regierung hatte bisher eine Auslieferung abgelehnt. Es wird erwartet, dass Milei in dieser Frage eine neue Position einnehmen könnte.
Die Reise Kasts nach Argentinien gilt als wichtiger Schritt zur Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Beobachter sehen in dem Treffen auch ein Signal für eine engere politische Ausrichtung der beiden konservativen Regierungen in der Region.
Quellen: Mercopress