Am kommenden Sonntag stehen in Peru entscheidende Präsidentschaftswahlen an, bei denen die Bürger auf ein Ende der chronischen politischen Instabilität hoffen. Wie internationale Medien berichten, haben in den letzten zehn Jahren bereits neun verschiedene Präsidenten das Amt bekleidet – ein Zeichen für die tiefe Krise des Landes.
Kriminalität und Korruption dominieren Wahlkampf
Laut Umfragen beschäftigen die Wähler vor allem die explodierende Kriminalitätsrate und grassierende Korruption. Das Misstrauen in politische Institutionen ist nach Jahren der Skandale und kurzen Amtszeiten extrem hoch. Rund 27 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, aus einem Feld von 35 Präsidentschaftskandidaten ihren Favoriten zu wählen.
Experten beschreiben die Wahl als besonders unberechenbar, da keine klaren Favoriten erkennbar sind. Viele Peruaner äußern die Hoffnung, dass die Abstimmung endlich eine stabile Regierung hervorbringen könnte, die die drängenden Probleme des Landes angeht.
Quellen: The Guardian – World, The Guardian – Americas