Im Tschad verschärft sich der Konflikt zwischen nomadischen Viehzüchtern und sesshaften Bauern um knappe Ressourcen wie Wasser und Weideland. Die Regierung plant ein neues Weidegesetz, das nach Ansicht von Experten die Spannungen weiter anheizen könnte. Das Gesetz begünstigt demnach vor allem die Interessen der Viehzüchter, während die Rechte der Bauern vernachlässigt werden.
Der Konflikt hat in den vergangenen Jahren bereits zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Toten geführt. Kritiker fordern die Regierung auf, aus den Erfahrungen anderer afrikanischer Länder zu lernen und eine ausgewogenere Lösung zu finden. Besonders betroffen sind die ländlichen Regionen, wo die Existenzgrundlage beider Gruppen direkt von den natürlichen Ressourcen abhängt.
Quellen: AllAfrica – Central Africa