Am 5. Juni 2026 kam es in Budapest zu massiven Protesten gegen den Migrationspakt, die von einer Vielzahl von Organisationen und Bürgern organisiert wurden. Die Demonstranten äußerten ihre Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik und forderten eine humanere Migrationspolitik.
Während der Proteste wurde Premierminister Péter Magyar aus der Menge heraus ausgebuht. Er reagierte darauf, indem er von einem Balkon aus, auf dem er stand, die Menge mit einer herzlichen Geste beruhigte und eine ungarische Flagge schwenkte. Diese Geste wurde von vielen als Provokation wahrgenommen und führte zu weiteren Spannungen zwischen der Regierung und den Demonstranten.
Die Proteste zeigen die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der aktuellen Migrationspolitik, die von vielen als zu restriktiv und nicht im Einklang mit den Werten der Solidarität angesehen wird. Die Fidesz-Partei sieht sich einem steigenden Druck ausgesetzt, auf die Anliegen der Bürger einzugehen, um weiteren Unruhen vorzubeugen.
Quellen: Daily News Hungary