Zyklon „Maila“ verwüstet Papua-Neuguinea: Mindestens elf Tote

Der Zyklon „Maila“ hat in Papua-Neuguinea katastrophale Schäden verursacht. Laut aktuellen Berichten kamen mindestens elf Menschen ums Leben, darunter acht Personen, die bei einem Erdrutsch im Dorf Asiko in der autonomen Region Bougainville verschüttet wurden. Der Wirbelsturm, der mittlerweile zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt ist, hat ganze Dörfer zerstört und Hunderte von Menschen obdachlos gemacht.

Besonders betroffen sind abgelegene Gebiete, die nur schwer zugänglich sind, was die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen erheblich erschwert. Die Behörden arbeiten unter Hochdruck, um die Betroffenen zu versorgen und die Schäden zu begrenzen. Die Region Bougainville, die bereits mit politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft, steht nun vor einer zusätzlichen humanitären Krise.

Der Zyklon hat auch auf den benachbarten Solomon Islands schwere Schäden angerichtet, doch die Lage in Papua-Neuguinea scheint besonders kritisch zu sein. Hilfsorganisationen und internationale Partner wurden um Unterstützung gebeten, um die akuten Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken.

Quellen: Spiegel Online, Asia Pacific Report, RNZ Pacific