Der Australier Kenneth Law hat vor einem kanadischen Gericht zugegeben, mehreren Personen, die tödliche Chemikalien über das Internet erwarben, Beihilfe geleistet zu haben. Diese Chemikalien sind mit mindestens 79 Todesfällen im Vereinigten Königreich in Verbindung gebracht worden. Die Familien der britischen Opfer sind entsetzt und fordern von den britischen Behörden, dass auch dort Anklage gegen Law erhoben wird.
Law hatte die Chemikalien über das Darknet verkauft und damit weltweit Kunden erreicht. Die Behörden in Kanada haben ihn wegen seiner Rolle in diesen tragischen Vorfällen bereits angeklagt, jedoch gibt es auch Stimmen, die eine Untersuchung durch die britische Justiz für notwendig erachten, um weitere rechtliche Schritte einzuleiten.
Die Debatte über die Verantwortlichkeit und die Regulierung solcher gefährlichen Substanzen im Internet wird durch diesen Fall neu entfacht. Kritiker fordern strengere Kontrollen und Gesetze, um den Verkauf von gefährlichen Chemikalien zu verhindern und ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden.
Quellen: BBC News, The Guardian