Ernährungsunsicherheit in Südafrika erreicht alarmierendes Niveau

Die südafrikanische Nichtregierungsorganisation FoodForward SA hat vor einem alarmierenden Anstieg der Ernährungsunsicherheit gewarnt. Wie der Daily Maverick berichtet, hat sich die Lage in den letzten fünf Jahren deutlich verschärft, angetrieben durch steigende Lebenshaltungskosten, hohe Lebensmittelpreise und anhaltende Arbeitslosigkeit.

Paradox: Verschwendung trotz Mangel

Besonders erschreckend ist der Kontrast zwischen der wachsenden Not und der gleichzeitigen Verschwendung: Schätzungsweise 10 Millionen Tonnen Lebensmittel gehen jährlich im südafrikanischen Ernährungssystem verloren oder werden weggeworfen. Die Organisation fordert entschlossene Maßnahmen von Regierung und Unternehmen, um diese paradoxe Situation zu überwinden.

FoodForward SA betont, dass die Krise besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen trifft, wo oft die Grundversorgung mit nahrhaften Lebensmitteln nicht mehr gewährleistet ist. Die NGO appelliert für ein Umdenken in der gesamten Lebensmittelkette – von der Produktion über den Handel bis zum Konsumverhalten.

Quellen: AllAfrica – South Africa