Die russische Anwältin Marija Bonzler wurde in Kaliningrad verhaftet, nachdem sie sich für politische Gefangene eingesetzt hatte. In einem erschütternden Schreiben aus dem Gefängnis beschreibt sie die Folter, die sie erleiden musste, sowie den Druck, den der FSB auf sie ausübte, um sie zu einem Deal zu nötigen.
Bonzler, die sich für die Rechte von politischen Gefangenen engagierte, ist nun selbst Ziel der Repressionen in Russland. Sie berichtet von den Methoden der Sicherheitsbehörden, die darauf abzielen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Ihre Aussagen sind nicht nur ein persönliches Zeugnis, sondern auch ein Indikator für die besorgniserregende Lage der Menschenrechte im Land.
Der Fall Bonzler verdeutlicht, wie gefährlich es geworden ist, in Russland für Gerechtigkeit zu kämpfen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit wachsender Besorgnis, da solche Vorfälle auf eine systematische Unterdrückung von Dissens hindeuten.