Ex-NATO-Chef wirft Starmer-Regierung gefährliche Nachlässigkeit in Verteidigungsfragen vor

Der ehemalige NATO-Generalsekretär George Robertson hat der Regierung von Premierminister Keir Starmer vorgeworfen, durch ihre Nachlässigkeit in Verteidigungsfragen die Sicherheit Großbritanniens zu gefährden. In einer scharfen Stellungnahme bezeichnete Robertson die Haltung der Regierung als „korrosiv selbstgefällig“ und warnte vor den Konsequenzen der Unterfinanzierung des Militärs.

Robertson, der auch Autor des strategischen Verteidigungsgutachtens der Regierung ist, betonte, die aktuellen globalen Spannungen – insbesondere der Konflikt mit Iran – sollten ein Weckruf sein. „Die britischen Streitkräfte sind für die Herausforderungen, vor denen wir stehen, schlichtweg zu klein und unterversorgt“, so Robertson.

Diese Kritik wird von Richard Barrons, einem ehemaligen Armeechef, unterstützt. Barrons erklärte, die Royal Navy sei in ihrem aktuellen Zustand ein „Gespött“ und forderte dringende Investitionen. Die Regierung steht unter wachsendem Druck, ihren Verteidigungsetat zu überarbeiten, während gleichzeitig über milliardenschwere Einsparungen im Verteidigungshaushalt diskutiert wird.

Quellen: The Guardian, Politico Europe