US-Vizepräsident JD Vance hat in seiner ersten Stellungnahme seit der ungarischen Parlamentswahl am vergangenen Wochenende sein Bedauern über die Niederlage von Viktor Orbán zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig betonte er jedoch die Bereitschaft der USA, mit der neuen Regierung unter Péter Magyar zusammenzuarbeiten.
Historische Wahl in Ungarn
Bei der Wahl am Sonntag erlitt der langjährige ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán eine deutliche Niederlage. Nach 16 Jahren an der Macht musste er das Amt an Péter Magyar übergeben, dessen Partei mit Rekordbeteiligung gewählt wurde. Die Wahl markiert einen tiefgreifenden politischen Wandel in dem EU-Land.
Vance besuchte Orbán vor der Wahl
Der US-Vizepräsident hatte Orbán erst in der vergangenen Woche in Budapest besucht, um ihm seine Unterstützung zu zeigen. Diese Reise war bereits vor der Wahl auf Kritik gestoßen, da sie als Einmischung in den ungarischen Wahlkampf gewertet wurde. Vance verteidigte nun seinen Besuch und nutzte die Gelegenheit für erneute Kritik an der EU.
In einer schriftlichen Botschaft an den designierten Premierminister Magyar betonte Vance die Bedeutung der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Ungarn. Experten werten dies als Versuch, die diplomatischen Brücken zur neuen ungarischen Führung zu erhalten.
Quellen: Daily News Hungary, The Guardian, FAZ Online