Japan stoppt Aufnahme ausländischer Arbeitskräfte für Gastronomie

Die japanische Regierung hat die Aufnahme neuer ausländischer Arbeitskräfte für die Gastronomiebranche vorläufig gestoppt. Grund ist die nahezu erreichte Quote des „Specified Skilled Worker“-Programms, das Fachkräfte aus dem Ausland anwerben soll. Die Entscheidung könnte zu erheblichen Personalengpässen in der Branche führen.

Warnungen vor Arbeitskräftemangel

Laut Berichten nähert sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie der Obergrenze von 54.000 Personen. Branchenvertreter äußern sich besorgt über die Auswirkungen auf den Betrieb von Restaurants und gastronomischen Einrichtungen. Viele Unternehmen sind bereits jetzt auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen, um den chronischen Personalmangel in Japan zu bewältigen.

Das „Specified Skilled Worker“-Programm wurde 2019 eingeführt, um den Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen zu lindern. Die Gastronomie gehört zu den 14 Sektoren, die von dem Programm abgedeckt werden. Die Regierung prüft nun mögliche Anpassungen der Quotenregelung.

Quellen: Channel News Asia, Japan Times