Montenegros Präsident Jakov Milatović hat sich am Mittwoch in Berlin für einen baldigen EU-Beitritt seines Landes eingesetzt. Bei einem Treffen mit deutschen Politikern betonte er, dass der Beitritt Montenegros zur Europäischen Union nicht nur für sein Land, sondern für die gesamte Region von großer Bedeutung sei.
„Unser EU-Beitritt wäre größer als Montenegro selbst“, sagte Milatović. Er verwies darauf, dass Montenegro bereits seit mehreren Jahren als Vorreiter unter den EU-Beitrittskandidaten gilt. Der Präsident zeigte sich optimistisch, dass der Beitrittsprozess bis 2028 abgeschlossen sein könnte.
Montenegro hat bereits mehrere Kapitel der EU-Beitrittsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen und arbeitet intensiv an den notwendigen Reformen. Milatović betonte die Bedeutung der Unterstützung durch Deutschland und andere EU-Mitgliedstaaten für den weiteren Fortschritt des Beitrittsprozesses.
Quellen: FAZ Online