Jihadisten-Konflikt in Niger bedroht Mali-Grenze

Erstmals haben sich die jihadistischen Gruppen Islamischer Staat und JNIM, ein Ableger von Al-Qaida, in Niger direkt bekämpft. Wie France 24 berichtet, verlagern sich die Konflikte nun in die Grenzregion zu Mali und Burkina Faso. Wassim Nasr, Experte für jihadistische Gruppen, spricht von einem ‚Wettlauf zur Grenze‘, der die gesamte Sahelzone weiter destabilisieren könnte.

Die Kämpfe finden in einer Region statt, die bereits unter der Präsenz verschiedener bewaffneter Gruppen leidet. Mali, das selbst mit jihadistischer Gewalt kämpft, könnte durch die Ausweitung des Konflikts zusätzlich unter Druck geraten. Die internationale Gemeinschaft befürchtet eine weitere Eskalation in der ohnehin instabilen Region.

Quellen: France 24