Ruanda gedenkt der Opfer des Genozids mit Abschlusszeremonie

Am Montag, den 13. April 2026, fand die Abschlusszeremonie der Gedenkwoche für die Opfer des ruandischen Genozids statt. Hunderte von Einwohnern versammelten sich gemeinsam mit Politikern und Mitgliedern des diplomatischen Korps am Rebero-Genocide-Memorial in der Hauptstadt Kigali.

Die Gedenkwoche, die jährlich im April stattfindet, erinnert an den Völkermord von 1994, bei dem schätzungsweise 800.000 Menschen, überwiegend Angehörige der Tutsi-Minderheit, getötet wurden. Das Rebero-Memorial ist einer der wichtigsten Gedenkorte des Landes, wo auch zahlreiche politisch Verfolgte begraben liegen.

Während der Zeremonie wurden Kränze niedergelegt und Reden gehalten, die zur Einheit und Versöhnung aufriefen. Die Veranstaltung markierte den offiziellen Abschluss der landesweiten Traueraktivitäten, die unter dem Motto „Erinnern, Vereinen, Erneuern“ standen.

Quellen: AllAfrica – Central Africa