65. Jahrestag der Schweinebucht-Invasion: Kubanische Exilanten eröffnen Museum in Miami

In Miami haben Veteranen und Exilkubaner zum 65. Jahrestag der Schweinebucht-Invasion ein neues Museum eingeweiht. Die Ausstellung dokumentiert die gescheiterte Invasion vom April 1961, bei der von den USA trainierte Exilkubaner versuchten, Fidel Castro zu stürzen.

Persönliche Schicksale im Fokus

Unter den Initiatoren ist Manuel Portuondo, der als Teenager mit seiner Familie aus Kuba floh. „Dieses Museum bewahrt unsere Geschichte für künftige Generationen“, sagte Portuondo bei der Eröffnung. Die Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände, Dokumente und Augenzeugenberichte von Teilnehmern der Invasion.

Die Schweinebucht-Invasion markierte einen Höhepunkt im Kalten Krieg und festigte Castros Macht. In den folgenden Jahren flohen hunderttausende Kubaner nach Florida. Das Museum in Miami, dem Zentrum der Exilgemeinde, soll nun an diese traumatischen Ereignisse erinnern.

Quellen: Washington State – MyNorthwest