Großbrand in Geelong verschärft Treibstoffkrise in Australien

Ein Großbrand in der Ölraffinerie von Geelong hat in Australien zu einer alarmierenden Verschärfung der Treibstoffkrise geführt. Die Raffinerie, die rund 50 Prozent der Kraftstoffversorgung für den Bundesstaat Victoria sichert, war durch einen technischen Defekt in Brand geraten, der brennbare Gase und Flüssigkeiten entzündete. Die Flammen loderten über 12 Stunden, bevor sie erfolgreich gelöscht werden konnten. Trotz der erfolgreichen Bekämpfung des Feuers bleibt die genaue Schadenshöhe und die Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise unklar.

Der Brand hat nicht nur die lokale Versorgung beeinträchtigt, sondern könnte auch nationale Auswirkungen haben, da die Raffinerie etwa 10 Prozent des gesamten australischen Kraftstoffbedarfs deckt. Experten warnen, dass die Kraftstoffpreise in den kommenden Wochen weiter steigen könnten, was die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Situation in Australien verschärfen würde. Die Behörden haben bisher keine Hinweise auf eine absichtliche Brandstiftung gefunden, was die Ursache des Feuers weiter mysteriös macht.

Quellen: FAZ Online, The Guardian