Kolumbien reduziert Wasserrechte von Coca-Cola-Abfüller nach Umweltvorwürfen

In Kolumbien hat die Umweltbehörde der Provinz Cundinamarca entschieden, die Wassernutzungsrechte des lokalen Coca-Cola-Abfüllers Indega erheblich zu reduzieren. Diese Entscheidung folgt auf Vorwürfe, dass das Unternehmen Umweltressourcen missbraucht habe. Die Anzahl der Wasserquellen, die Indega zur Verfügung stehen, wurde von sieben auf vier reduziert.

Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Bestrebens, die Nutzung natürlicher Ressourcen durch große Unternehmen strenger zu regulieren und den Umweltschutz zu stärken. Das Unternehmen hatte zuvor eine Lizenzverlängerung beantragt, die nun unter deutlich strengeren Bedingungen gewährt wurde.

Die Reduzierung der Wassernutzungsrechte wird voraussichtlich Auswirkungen auf die Produktion des Unternehmens haben, das in der Region Cundinamarca bedeutend ist. Die Entscheidung der Umweltbehörde wird von Umweltschützern begrüßt, die schon lange auf eine strengere Kontrolle der Ressourcennutzung durch multinationale Konzerne drängen.

Quellen: Colombia Reports