Die United Nations Children’s Fund (UNICEF) hat am Freitag mit scharfer Kritik auf den Tod von zwei Wasserfahrern reagiert, die für die Lieferung von sauberem Wasser an Familien im Gazastreifen zuständig waren. Laut einer Erklärung der UNICEF ereignete sich der Vorfall am Freitagmorgen am Wasserfüllpunkt Mansoura im nördlichen Gaza, wo die beiden Fahrer während ihrer Arbeit von israelischem Feuer getötet wurden.
UNICEF äußerte sich äußert besorgt über die Sicherheit der humanitären Helfer, die in einem bereits stark belasteten Gebiet arbeiten. „Wir sind entsetzt über diesen Vorfall, der das Leben von Menschen gefährdet, die sich um das Wohl der Zivilbevölkerung kümmern“, sagte ein Sprecher der Organisation. Die UNICEF fordert eine umfassende Untersuchung des Vorfalls und betont die Notwendigkeit, humanitäre Operationen im Gazastreifen zu schützen.
Der Vorfall ist Teil einer größeren Besorgnis über die Sicherheit von Zivilisten und humanitären Helfern in Konfliktgebieten. Die Situation in Gaza bleibt angespannt, und die humanitäre Krise verschärft sich weiter, während die Bedürfnisse der Zivilbevölkerung oft ignoriert werden.
Quellen: Al-Monitor, Middle East Eye