Im Vorfeld ihres bevorstehenden Wechsels zu Borussia Dortmund hat die Wolfsburger Nationalspielerin Alexandra Popp in einem Interview deutlich Stellung bezogen. Popp kritisierte die mangelnde Unterstützung für Frauen im Fußball und forderte Männerclubs auf, sich stärker zu engagieren. Ihrer Meinung nach ist es unverzichtbar, die Rahmenbedingungen für Frauen im Sport zu verbessern, um eine Gleichstellung zu erreichen.
Popp äußerte sich auch besorgt über den Trend, dass immer mehr DFB-Spielerinnen ins Ausland wechseln, um bessere Bedingungen und höhere Gehälter zu erhalten. „Es ist bedauerlich, dass wir in Deutschland nicht die Wertschätzung und Unterstützung erfahren, die wir verdienen“, sagte sie. Diese Abwanderung könnte langfristig negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland haben.
Die Diskussion um die Gleichstellung im Sport gewinnt zunehmend an Bedeutung, und Popp sieht sich in der Verantwortung, auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Sie hofft, dass ihre Worte auch andere Spielerinnen ermutigen werden, für ihre Rechte einzutreten und sich für eine bessere Zukunft im Frauenfußball stark zu machen.
Quellen: Der Tagesspiegel