Erdogan kündigt schärfere Waffengesetze nach Schulattacken in der Türkei an

ANKARA, 20. April 2026 – In Reaktion auf die schockierenden Schulattacken in Kahramanmaras, bei denen acht Schüler und ein Lehrer getötet wurden, hat Präsident Tayyip Erdogan angekündigt, die Waffengesetze in der Türkei zu verschärfen. Diese Maßnahme erfolgt in einem Land, in dem solche Gewalttaten äußerst selten sind und breite gesellschaftliche Besorgnis ausgelöst haben.

Erdogan betonte, dass der Zugang zu Schusswaffen für Kinder inakzeptabel sei und versprach, die Strafen für Waffeneigentümer zu erhöhen, deren Kinder mit Schusswaffen in Kontakt kommen. Dies könnte eine umfassende Reform der bestehenden Gesetze zur Folge haben, die darauf abzielen, die Sicherheit in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen zu verbessern.

Die beiden Angriffe, die in der vergangenen Woche stattfanden, haben die Nation erschüttert und die Diskussion über Waffenkontrolle in der Türkei neu entfacht. Kritiker hatten bereits zuvor auf die Notwendigkeit einer strengeren Regulierung hingewiesen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.

Die Regierung plant nun, konkrete Schritte einzuleiten, um den Zugang zu Schusswaffen zu erschweren und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen. Die genauen Details der neuen Regelungen sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.

Quellen: Al-Monitor