Ein Bundesgericht in Charlotte, North Carolina, hat entschieden, dass Uber für die Handlungen eines Fahrers verantwortlich ist, der eine Passagierin belästigte. Der Fahrer hatte die Frau während einer Fahrt unsittlich berührt und gefragt, ob er sie „bei sich behalten“ könne. Diese Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Verantwortlichkeit von Fahrdienstunternehmen haben, insbesondere in Fällen von Belästigung durch Fahrer.
Die Jury sprach der Klägerin eine Entschädigung von 5.000 US-Dollar zu, was in den Augen vieler Beobachter als relativ gering angesehen wird, insbesondere angesichts der Schwere der Vorwürfe. Uber hat bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen, was bedeutet, dass der Fall möglicherweise noch nicht endgültig entschieden ist.
Solche Vorfälle werfen grundlegende Fragen zur Sicherheit der Passagiere auf und wie Unternehmen wie Uber oder Lyft für das Verhalten ihrer Fahrer zur Verantwortung gezogen werden können. Die Entscheidung könnte auch andere Kläger ermutigen, ähnliche Klagen einzureichen, was zu einem Anstieg von Rechtsstreitigkeiten in der Ride-Sharing-Branche führen könnte.
Quellen: MyNorthwest