Amnesty International kritisiert Rückschritte der Milei-Regierung in Argentinien

Die lokale Sektion von Amnesty International hat einen Bericht veröffentlicht, der die Regierung von Präsident Javier Milei in Argentinien scharf kritisiert. Laut dem Bericht hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, die die Ungleichheit im Land vertiefen und wichtige Schutzmaßnahmen für Pressefreiheit und gegen Geschlechtergewalt sowie das Recht auf Abtreibung untergraben.

Der Bericht hebt hervor, dass die Kürzungen der Regierung vor allem benachteiligte Gruppen treffen und die gesellschaftliche Kluft weiter vergrößern. Proteste und Medien stehen unter zunehmendem Druck, während die Regierung versucht, ihre wirtschaftspolitischen Ziele trotz wachsender Inflation und sinkender Reallöhne durchzusetzen.

Die NGO weist darauf hin, dass diese Entwicklungen besorgniserregend seien und fordert die Regierung auf, die Menschenrechte stärker zu schützen und die sozialen Ungleichheiten zu bekämpfen. Amnesty International betont, dass die internationalen Standards für Menschenrechte nicht verhandelbar sind und die Regierung ihre Verpflichtungen einhalten muss.

Quellen: Buenos Aires Times