In Polen sorgt der Fall einer Ärztin für Aufsehen, die nach der Auffindung von 34 menschlichen Föten in ihrem Garten in Gewahrsam genommen wurde. Die Föten wurden während Renovierungsarbeiten am ehemaligen Wohnhaus der Pathologin entdeckt und werfen schwerwiegende rechtliche und ethische Fragen auf.
Die Ermittler vermuten, dass die Ärztin die Föten für medizinische oder wissenschaftliche Experimente verwendet haben könnte. Diese Praktiken sind in Polen, wo der Abbruch von Schwangerschaften stark reglementiert ist, besonders umstritten. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen und die Ärztin wird nun des Verstoßes gegen das Gesetz über die öffentliche Gesundheit beschuldigt.
Falls sie verurteilt wird, drohen ihr bis zu zwölf Jahre Haft. Der Fall hat in der polnischen Gesellschaft eine breite Debatte über den Umgang mit Föten und die ethischen Grenzen der medizinischen Forschung ausgelöst.
Quellen: FAZ Online