Mexiko hat als Reaktion auf einen tragischen Vorfall, bei dem eine kanadische Touristin und ein Angreifer bei einem Schusswechsel an den Pyramiden von Teotihuacán ums Leben kamen, die Sicherheitsvorkehrungen an touristischen Attraktionen erhöht. Die Präsidentin Mexikos, Claudia Sheinbaum, äußerte sich besorgt über die Umstände, unter denen der Angreifer mit einer Waffe in die archäologische Zone gelangen konnte.
Die Schießerei ereignete sich nur wenige Wochen vor der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft, die in Mexiko, den USA und Kanada stattfinden wird. Die Regierung hat zugesichert, dass zusätzliche Sicherheitskräfte an den beliebten Touristenorten eingesetzt werden, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und mögliche Ängste zu zerstreuen.
Experten und Tourismusvertreter befürchten, dass solche Vorfälle das internationale Ansehen Mexikos und die Einnahmen aus dem Tourismus negativ beeinflussen könnten. Daher sind die neuen Maßnahmen nicht nur eine Reaktion auf den Vorfall, sondern auch ein Versuch, das Vertrauen der Touristen zurückzugewinnen.
Quellen: BBC News, ABC7 Los Angeles