Um die Überfahrten von Migranten ins Vereinigte Königreich zu verhindern, hat Großbritannien eine Vereinbarung mit Frankreich getroffen, die Zahlungen von bis zu 760 Millionen Euro umfasst. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2025 im Schnitt 112 Migranten täglich per Boot nach Großbritannien gelangten.
Die Mittel sollen eingesetzt werden, um die Sicherheitsmaßnahmen entlang der französischen Küste zu verstärken. Dies umfasst den Einsatz von Drohnen, Hubschraubern sowie der Bereitstellung von fast 1.100 Sicherheitskräften, die zur Überwachung des Ärmelkanals eingesetzt werden.
Ein Teil der Zahlungen ist an Bedingungen geknüpft, die sicherstellen sollen, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Migration tatsächlich wirksam sind. Die französische Regierung plant, die Küstenpolizei bis 2029 um mehr als 50 % zu verstärken, um die Sicherheit in der Region weiter zu erhöhen.
Quellen: FAZ Online, ZEIT Online, Spiegel Online