Griechenland und Frankreich fordern Aufschub bei Covid-Schulden

Bei einem Besuch in Athen am 25. April 2026 haben der französische Präsident Emmanuel Macron und der griechische Premierminister eine Verzögerung der Rückzahlung von Covid-19-Darlehen gefordert. Macron nannte es „idiotisch“, diese Schulden sofort zurückzuzahlen, und argumentierte, dass viele Länder noch immer mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu kämpfen hätten.

Die beiden Staatsoberhäupter betonten die Notwendigkeit, die finanzielle Unterstützung auf EU-Ebene zu erweitern und mehr europäische Anleihen auszugeben, um den Mitgliedstaaten zu helfen, die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Sie forderten eine gemeinsame europäische Lösung, um die wirtschaftliche Erholung zu fördern und eine nachhaltige Finanzpolitik zu gewährleisten.

Diese Stellungnahme kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da viele Länder, einschließlich Griechenland, weiterhin mit den Folgen der Pandemie kämpfen und auf zusätzliche Unterstützung angewiesen sind. Die Diskussion über eine gemeinsame Schuldenstrategie könnte weitreichende Folgen für die EU und ihre Mitgliedstaaten haben.

Quellen: Politico Europe