Emmanuel Macron, der Präsident Frankreichs, hat bei einem Besuch in Athen die Stärke der europäischen Verteidigung hervorgehoben. In seiner Rede erklärte er, dass die gegenseitige Verteidigungsklausel, die im EU-Vertrag verankert ist, nicht nur leere Worte seien. Macron verwies auf die jüngsten militärischen Unterstützungsmaßnahmen für Zypern, die die Fähigkeit Europas zur Selbstverteidigung demonstrieren.
„Die EU ist in der Lage, sich selbst zu verteidigen“, sagte Macron und betonte, dass diese Fähigkeit in aktuellen geopolitischen Herausforderungen unerlässlich sei. Er wies darauf hin, dass mehrere Mitgliedstaaten bereits militärische Hilfe geleistet hätten, was die praktische Anwendbarkeit des Verteidigungsabkommens unter Beweis stelle.
Macrons Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die europäische Sicherheit angesichts internationaler Spannungen zunehmend in den Fokus rückt. Der französische Präsident forderte die EU-Länder auf, sich enger zusammenzuschließen und die Verteidigungsanstrengungen zu verstärken, um gemeinsam auf Bedrohungen reagieren zu können.
Quellen: The Guardian – World, The Guardian – Europe