Im kommenden Monat wird die Europäische Union ein umfassendes Sanktionspaket gegen Russland verabschieden, das unter anderem die Reduzierung des Imports von Seelachs und ein Verbot des Kabeljaus umfasst. Diese Maßnahmen wurden als Reaktion auf das anhaltende militärische Vorgehen Russlands in der Ukraine ergriffen.
Das Thünen-Institut hat bereits vor den Folgen gewarnt, die diese Sanktionen für die europäische Fischversorgung haben könnten. Insbesondere die Verbraucher könnten von einer „Fischstäbchenkrise“ betroffen sein, da die Verfügbarkeit der beliebten Fischprodukte zunehmend eingeschränkt wird. Die Experten betonen, dass dies nicht nur die Preise in die Höhe treiben könnte, sondern auch die gesamte Branche unter Druck setzen würde.
Die Sanktionen sind Teil eines breiteren Plans der EU, den Druck auf Russland zu erhöhen und dessen wirtschaftliche Basis im Kontext des Ukraine-Konflikts weiter zu untergraben. Kritiker befürchten jedoch, dass solche Maßnahmen auch unbeabsichtigte negative Effekte auf die europäischen Märkte haben könnten.
Quellen: Welt Online, FAZ Online