Iranische Staatsmedien berichteten, dass Teheran eine Botschaft über Pakistan an die USA gesendet hat, in der die Bedingungen umrissen sind, die Iran in zukünftigen Verhandlungen nicht akzeptieren wird. Diese Punkte umfassen vor allem Irans Standpunkte zu nuklearen Fragen und die Kontrolle über die Straße von Hormuz.
Außenminister Abbas Araghchi befindet sich erneut in Pakistan, um Irans Positionen zu übermitteln. Dies geschieht im Kontext eines sich zuspitzenden Konflikts zwischen dem Iran und den USA, der durch die Weigerung beider Seiten, in den Gesprächen Zugeständnisse zu machen, weiter verschärft wird. Ein weiteres Treffen zwischen den Verhandlungspartnern scheint in der aktuellen Situation unwahrscheinlich.
Zusätzlich plant Araghchi eine Reise nach Moskau, um dort Gespräche zu führen, was die diplomatischen Bemühungen der Region weiter in den Fokus rückt. Kremlsprecher bestätigten die bevorstehenden Gespräche, die darauf abzielen, den Dialog zwischen Iran und anderen internationalen Akteuren zu fördern.
Quellen: ARD Tagesschau, Middle East Eye