In Argentinien laufen intensive Untersuchungen, um festzustellen, ob das Land der Ursprung eines tödlichen Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius ist. Das Schiff, das in Ushuaia, Argentinien, abgelegt hatte, ist derzeit vor der Küste von Kap Verde gestrandet. Berichten zufolge sind bereits mehrere Passagiere verstorben, und einige haben das Schiff verlassen und sind in ihre Heimatländer, darunter die USA, zurückgekehrt.
Das argentinische Gesundheitsministerium hat Experten entsandt, um in Ushuaia Nagetiere auf das Hantavirus zu testen, da diese oft als Überträger der Krankheit gelten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Argentinien als eines der Länder mit der höchsten Häufigkeit von Hantavirus-Infektionen in der Region eingestuft.
Die Behörden arbeiten eng mit internationalen Gesundheitsorganisationen zusammen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Quelle der Infektion zu identifizieren. Die Situation wird durch die Tatsache erschwert, dass potenziell infizierte Passagiere bereits in andere Länder gereist sind, was die Gefahr einer internationalen Ausbreitung erhöht.
Quellen: The Guardian, Al Jazeera English, Buenos Aires Times