Protestcamp auf Moorweide in Hamburg genehmigt

Ein antiisraelisches Protestcamp wird ab Samstag, dem 11. Mai, auf der Moorweide in Hamburg errichtet. Das Oberverwaltungsgericht hat das zuvor von der Polizei ausgesprochene Verbot aufgehoben. Die Moorweide ist ein historisch belasteter Ort, an dem während des Nationalsozialismus viele jüdische Hamburger deportiert wurden.

Die Genehmigung für das Camp gilt für die Dauer von neun Tagen. Die Entscheidung des Gerichts hat in der Stadt für Diskussionen gesorgt, da viele Bürger sich mit dem historischen Kontext des Ortes auseinandersetzen müssen. Die Polizei wird während der Protestaktionen Präsenz zeigen, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Das Protestcamp wird voraussichtlich eine Vielzahl von Teilnehmern anziehen, die auf die aktuelle politische Situation aufmerksam machen wollen. Die Diskussionen über die Meinungsfreiheit und die Grenzen des Protests werden in den kommenden Tagen sicherlich weitergehen.

Quellen: Welt Online