Die argentinische Regierung unter der Leitung von Wirtschaftsminister Luis Caputo hat offiziell eine nationale und internationale Ausschreibung veröffentlicht, um 90 % des staatlichen Wasserversorgers Agua y Saneamientos Argentinos (AySA) zu privatisieren. Die Entscheidung wurde durch die Veröffentlichung der Resolution 704/2026 im offiziellen Amtsblatt bekannt gegeben.
Die Privatisierung von AySA ist Teil eines größeren Reformplans, der darauf abzielt, die Effizienz im öffentlichen Sektor zu steigern und Investitionen zu fördern. Die Regierung hofft, durch den Verkauf an einen einzelnen strategischen Betreiber sowohl die Servicequalität zu verbessern als auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern.
Diese Maßnahme hat sowohl in der Bevölkerung als auch unter politischen Beobachtern gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während einige die potenziellen Vorteile einer Privatisierung in Form von Effizienzgewinnen und besseren Dienstleistungen sehen, befürchten andere eine mögliche Erhöhung der Wasserpreise und den Verlust der staatlichen Kontrolle über eine essentielle Infrastruktur.
Quellen: Rio Times Online