Estlands Außenminister Margus Tsahkna hat in einem Interview mit SVT Agenda die Schwäche Russlands in der aktuellen politischen Lage betont. Nach der vollständigen Invasion in die Ukraine sei Russland nicht so anfällig gewesen wie heute. Tsahkna erklärte, dass die internationale Gemeinschaft die Situation genau beobachten müsse und dass es jetzt nicht an der Zeit sei, Verhandlungen mit dem Kreml zu führen.
Er wies darauf hin, dass eine mögliche Annäherung an Russland die westlichen Werte und die Sicherheit der baltischen Staaten gefährden könnte. Tsahkna forderte die Verbündeten auf, weiterhin einen klaren Kurs gegen die aggressive Außenpolitik Moskaus zu verfolgen und die Ukraine in ihrem Kampf um Souveränität und territoriale Integrität zu unterstützen.
Die estnische Regierung hat sich bislang für eine harte Linie gegenüber Russland ausgesprochen und setzt auf verstärkte militärische Zusammenarbeit mit NATO-Partnern, um der Bedrohung durch Russland entgegenzuwirken.
Quellen: SVT Nyheter