Die Gesundheitsbehörde der USA, CDC, hat bekannt gegeben, dass ein US-Bürger, der sich während seines Aufenthalts in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebolavirus infiziert hat, nach Deutschland gebracht wird, um dort behandelt zu werden. Neben dem Infizierten werden auch sechs weitere Kontaktpersonen mit hohem Ansteckungsrisiko nach Deutschland verlegt.
Diese Maßnahme erfolgt inmitten eines besorgniserregenden Ebola-Ausbruchs, der in der Region bereits zahlreiche Todesfälle gefordert hat und sich über die Grenzen des Kongo hinaus ausbreitet. Die Verlegung des infizierten Arztes ist Teil der Bemühungen der US-Regierung, die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten und die Verbreitung des Virus zu kontrollieren.
Experten warnen, dass die Situation kritisch ist und die genauen Zahlen der Infektionen und Todesfälle möglicherweise nicht korrekt erfasst werden. Es besteht die Gefahr, dass der Ausbruch nicht rechtzeitig eingedämmt werden kann, was die Notwendigkeit einer schnellen und effektiven Reaktion unterstreicht.
Quellen: Spiegel Online, AllAfrica