In Hamburg sorgt der aktuelle Verfassungsschutzbericht für Besorgnis. Laut den neuen Erkenntnissen ist das rechtsextremistische Personenpotenzial in der Hansestadt deutlich gestiegen. Besonders besorgniserregend ist die Situation im Stadtteil Bergedorf, wo sich junge Neonazis zunehmend im öffentlichen Raum zeigen.
Die Sicherheitsbehörden beobachten mit großer Sorge, dass sich diese neue rechte Jugendszene nicht nur in der Anonymität bewegt, sondern auch offen auftritt. In den letzten Monaten haben Ermittlungen gegen mehrere Gruppierungen begonnen, die in diesem Kontext aktiv sind. Die Zivilgesellschaft wird aufgefordert, sich stärker gegen diese Entwicklungen zu positionieren und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.
Der Verfassungsschutz hebt hervor, dass die Aktivitäten dieser Gruppen negative Auswirkungen auf das gesellschaftliche Klima haben können. Es wird angeregt, sowohl präventive Maßnahmen zu entwickeln als auch die Öffentlichkeit über die Risiken und Gefahren des Rechtsextremismus zu informieren.
Quellen: Welt Online