Die bolivianische Hauptstadt La Paz wurde am Montag zum Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Tausende von Bergleuten und Bauern forderten den Rücktritt des Präsidenten und versuchten, zum Plaza Murillo vorzudringen, dem Sitz der Exekutive und Legislative des Landes.
Die Demonstranten setzten Dynamit ein, um die Polizeikräfte zu überwinden, die mit Tränengas antworteten. Trotz der intensiven Kämpfe gelang es den Protestierenden nicht, die Polizeikordons zu durchbrechen und in das Regierungsviertel einzudringen. Die Unruhen sind der Höhepunkt wochenlanger Proteste, die durch Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung angefacht wurden.
Die bolivianische Regierung steht unter zunehmendem Druck, da die Proteste landesweit an Intensität zunehmen. Die Forderungen nach einem Rücktritt des Präsidenten und Neuwahlen werden lauter, während die wirtschaftlichen Herausforderungen und die politische Instabilität die Lage weiter verschärfen.
Quellen: Mercopress, BBC News – World