Der landesweite Streik im Transportsektor in Kenia wurde für eine Woche ausgesetzt, um Verhandlungen zwischen den Matatu-Betreibern und der Regierung zu ermöglichen. Der Streik war als Reaktion auf die drastisch gestiegenen Dieselpreise ausgebrochen, die durch den Krieg im Nahen Osten beeinflusst wurden. In den letzten Tagen kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, bei denen vier Menschen ums Leben kamen.
Der Innenminister des Landes bestätigte, dass die Entscheidung zur Aussetzung des Streiks dazu dienen soll, die Spannungen zu beruhigen und die Verhandlungen zu fördern. Die Matatu-Betreiber, die zuvor einen Kompromiss mit der Regierung abgelehnt hatten, hoffen, dass die Gespräche zu einer Lösung führen werden, die eine weitere Eskalation der Situation verhindern kann.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Streiks sind bereits erheblich, da viele Menschen auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind. Die Situation bleibt angespannt, und die Menschen fordern, dass die Regierung Maßnahmen ergreift, um die steigenden Kosten zu kontrollieren.
Quellen: Africanews, France 24