Australien könnte Klimaprognosen aufgrund von Stellenstreichungen nicht mehr liefern

Die Australian Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) plant, ein Drittel ihrer Mitarbeiter im Bereich der nationalen Klimamodelle zu entlassen. Laut internen Quellen wird dies dazu führen, dass Australien nicht mehr in der Lage sein wird, Klimaprognosen zu erstellen, die für globale Berichte benötigt werden. Diese Prognosen sind entscheidend, um zukünftige klimatische Schäden vorherzusagen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Die Streichungen fallen in eine Zeit, in der der Klimawandel weltweit zunehmend an Dringlichkeit gewinnt. Wissenschaftler und Umweltschützer haben bereits Bedenken geäußert, dass solch drastische Maßnahmen die internationale Klimapolitik und die Zusammenarbeit erheblich gefährden könnten. Die CSIRO hat in der Vergangenheit eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung von Daten gespielt, die sowohl der australischen Regierung als auch internationalen Organisationen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Die Entscheidung, Stellen zu streichen, wird von vielen als „foolish“ (töricht) bezeichnet, da sie die langfristige Fähigkeit des Landes, fundierte wissenschaftliche Beiträge zu leisten, ernsthaft in Frage stellt. In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen durch den Klimawandel könnte dies bedeuten, dass Australien hinter anderen Nationen zurückbleibt, die aktiver in der Klimaforschung sind.

Quellen: The Guardian – World, The Guardian – Australia