Ungarns Ministerpräsident Magyar sucht Nähe zu Polen

Ungarns neuer Ministerpräsident Viktor Magyar hat am Montag Polen besucht, um die bilateralen Beziehungen zu stärken, die unter seinem Vorgänger Viktor Orbán gelitten hatten. Magyar betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Polen von großer Bedeutung sei und dass er bestrebt sei, ein neues Vertrauen zwischen den beiden Ländern aufzubauen.

Die ungarische Regierung unter Orbán hatte sich in den letzten Jahren zunehmend von Polen distanziert, insbesondere aufgrund von Differenzen in der politischen Ausrichtung und den umstrittenen Maßnahmen beider Länder im Bereich der Rechtsstaatlichkeit. Magyars Besuch in Polen ist somit ein strategischer Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu intensivieren und die politischen Bande zu festigen.

Polens Regierung hat ebenfalls signalisiert, dass sie an einer Verbesserung der Beziehungen interessiert ist. Der Besuch wird als Zeichen gewertet, dass der „Illiberalismus“ sowohl in Polen als auch in Ungarn überwunden werden kann, um gemeinsame Interessen zu verfolgen und stabile politische Verhältnisse zu schaffen.

Quellen: ARD Tagesschau, FAZ Online