Baltische Präsidenten fordern NATO-Luftverteidigungsmission für den Baltikum-Raum

Am 21. Mai 2026 haben die Präsidenten der baltischen Staaten – Edgars Rinkēvičs aus Lettland, Alar Karis aus Estland und Gitanas Nausėda aus Litauen – eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie die NATO auffordern, ihre Luftüberwachungsmission in der Region in eine umfassende Luftverteidigungsmission umzuwandeln. Diese Forderung erfolgt vor dem Hintergrund eines Anstiegs von Drohnenvorfällen, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit der baltischen Länder wahrgenommen werden.

In der Erklärung wird betont, dass die Sicherheit in der Region ernsthaft gefährdet sei und dass die NATO als Verteidigungsallianz entsprechende Maßnahmen ergreifen müsse, um die Luftraumüberwachung zu verstärken. Die Präsidenten verweisen auf die Notwendigkeit, den Schutz der baltischen Staaten vor externen Bedrohungen zu gewährleisten und auf die verstärkten Aktivitäten russischer Militärflugzeuge in der Nähe ihrer Grenzen zu reagieren.

Diese gemeinsame Initiative der baltischen Länder zeigt das wachsende Sicherheitsbewusstsein in der Region und die Notwendigkeit, die militärische Zusammenarbeit innerhalb der NATO zu intensivieren. Die baltischen Staaten haben in der Vergangenheit wiederholt auf die Risiken hingewiesen, die von der russischen Aggression und Desinformation ausgehen.

Quellen: LSM.lv English, ARD Tagesschau