Rotes Kreuz spricht über steigende Zahl vermisster Personen im Sudan

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat in einer aktuellen Mitteilung darauf hingewiesen, dass die Zahl der im Sudan als vermisst gemeldeten Personen mittlerweile über 8.000 angestiegen ist. Inmitten der anhaltenden Konflikte im Land bleibt das IKRK im Dialog mit allen beteiligten Parteien, um eine sichere und ungehinderte humanitäre Hilfe zu gewährleisten.

Die humanitäre Lage im Sudan ist katastrophal, insbesondere für die Zivilbevölkerung, die unter den Auswirkungen des bewaffneten Konflikts leidet. Das IKRK hat betont, dass die Notwendigkeit zur Sicherstellung des Zugangs zu humanitärer Hilfe von größter Bedeutung ist, um das Leid der Menschen zu lindern.

Die Organisation appelliert an alle Konfliktparteien, die Waffengewalt zu reduzieren und den Schutz von Zivilisten zu priorisieren. Die steigende Zahl vermisster Personen ist ein alarmierendes Zeichen für die Eskalation der Gewalt und die Unsicherheit, unter der die Bevölkerung leidet.

Quellen: AllAfrica, Dabanga