Uganda unterbricht Transportverbindungen zur Demokratischen Republik Kongo wegen Ebola-Fällen

Die ugandischen Behörden haben beschlossen, sämtliche Flüge und den Transport über die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) auszusetzen. Diese Maßnahme wurde ergriffen, nachdem zwei importierte Ebola-Fälle in Uganda festgestellt wurden, die mit einem aktuellen Ausbruch in der östlichen DR Kongo in Verbindung stehen. Die Entscheidung betrifft insbesondere bestimmte Hochrisikogebiete an der Grenze.

Die ugandische Regierung möchte mit diesen Maßnahmen sicherstellen, dass die Reaktion auf die Epidemie diesmal schnell und effektiv ist. In der Vergangenheit hatte die Region mit erheblichen Verzögerungen bei der Bekämpfung der Ebola-Ausbrüche zu kämpfen, was zu einer hohen Zahl an Infektionen und Todesfällen führte. Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität hat.

Die Suspension der grenzüberschreitenden Märkte, die wöchentlich stattfinden, sowie der Transportdienste soll helfen, die Verbreitung des Virus zu verhindern. Uganda hat auch zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um die Kontrolle über die Situation zu behalten und die Bevölkerung zu schützen.

Quellen: AllAfrica