Die politischen Spannungen zwischen den USA und Kuba nehmen zu, nachdem Präsident Donald Trump und der US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag die Möglichkeit einer militärischen Intervention in Kuba erneut ins Spiel brachten. Diese Drohung erfolgt einen Tag, nachdem die US-Regierung strafrechtliche Anklagen gegen Raúl Castro, den ehemaligen kubanischen Führer, erhoben hat, was die Situation zusätzlich verschärft.
Rubio äußerte sich skeptisch über die Aussichten auf eine diplomatische Lösung und betonte, dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Fortschritts unter den gegenwärtigen Umständen ’nicht hoch‘ sei. Die Situation in Kuba wird durch anhaltende Treibstoffengpässe und regelmäßige Stromausfälle erschwert, was zu wachsender Unzufriedenheit unter der Bevölkerung führt.
Die ersten Reaktionen aus Havanna zeigen, dass die kubanische Regierung die US-Drohungen als Teil einer langjährigen aggressiven Außenpolitik wahrnimmt. Präsident Trump hat klargemacht, dass er bereit sei, Maßnahmen zu ergreifen, die über die bisherigen wirtschaftlichen Sanktionen hinausgehen, und dies könnte ernsthafte Konsequenzen für die nationale Sicherheit der Insel haben.
Quellen: The Independent, BBC News, The Guardian, Al Jazeera English