Lettland: Verdacht auf EU-Fondsbetrug in drei Krankenhäusern

In Lettland hat das Antikorruptionsbüro KNAB am 21. Mai 2026 in drei Krankenhäusern Durchsuchungen durchgeführt. Die Pauls Stradins Klinische Universitätsklinik, das Traumatologie- und Orthopädiekrankenhaus sowie das Vidzeme-Krankenhaus in Valmiera stehen im Verdacht, illegale Absprachen mit Anbietern medizinischer Güter getroffen zu haben.

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von EU-Fonds. Die Behörden haben bereits mehrere Beweise sichergestellt und arbeiten daran, die Hintergründe der Vorfälle zu klären. Es wird befürchtet, dass diese Machenschaften weitreichende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und die Integrität des Gesundheitssystems in Lettland haben könnten.

Die betroffenen Krankenhäuser haben sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Experten warnen, dass solche Skandale das Vertrauen der Bevölkerung in die medizinische Versorgung gefährden könnten.

Quellen: LSM.lv English