Die politischen Spannungen im Nahen Osten nehmen zu, nachdem die jordanische Regierung die israelischen Maßnahmen zur Enteignung von Immobilien und islamischen Stiftungen in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee scharf verurteilt hat. Der Vorsitzende des Palästina-Ausschusses im jordanischen Parlament, Abdurrahman Suleiman Abdul Aziz Al-Saud, äußerte sich dazu und bezeichnete die Aktionen als eklatante Verletzung des internationalen Rechts.
In der Erklärung wurde betont, dass die Enteignungen im Bereich von Bab al-Silsila, einem historischen und religiösen Ort, nicht nur die Rechte der Palästinenser verletzen, sondern auch die Stabilität in der Region gefährden. Jordanien erhebt seit Jahren Einspruch gegen solche Maßnahmen, die als Teil einer umfassenderen Strategie Israels zur Konsolidierung seiner Kontrolle über die heiligen Stätten in Jerusalem angesehen werden.
Die Regierung in Amman fordert die internationale Gemeinschaft auf, auf diese Entwicklungen zu reagieren und Druck auf Israel auszuüben, um die Rechte der Palästinenser zu schützen und die Einhaltung des internationalen Rechts sicherzustellen. Diese jüngsten Ereignisse verdeutlichen die fragilen politischen Verhältnisse und die anhaltenden Konflikte, die die Region belasten.
Quellen: Middle East Monitor